„Muslime sind fester Teil unserer Gesellschaft“: Laschet lädt zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

„Muslime sind fester Teil unserer Gesellschaft“ : Laschet lädt zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat Muslime, Christen und Juden anlässlich des Fastenmonats Ramadan zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen.

„Solche Begegnungen schaffen den Nährboden friedlichen Miteinanders“, sagte er am Mittwochabend in der Düsseldorfer Staatskanzlei.

Frieden entstehe nicht von selbst, sondern müsse gelebt und verteidigt werden, mahnte der CDU-Politiker. „Denn leider wird unsere offene und freiheitliche Gesellschaft von Populisten, Nationalisten und Extremisten jeder Art immer häufiger in Frage gestellt und bedroht.“ Religions- und Fremdenhass hätten in der Gesellschaft aber keinen Platz.

Mit seiner Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen wolle er „ein klares Signal“ senden, betonte Laschet: „Die Musliminnen und Muslime, die hier in ihrer Vielfalt und mit ihren unterschiedlichen Biografien leben, sind fester Teil unserer Gesellschaft.“ Vielen, die sich in der Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit engagierten, gebühre Dank, weil sie den Zusammenhalt der Gesellschaft und Integration förderten.

Im Ramadan fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. In dieser Zeit sind Einladungen zum gemeinsamen abendlichen Fastenbrechen, dem Iftar-Essen, üblich. In diesem Jahr hat der Fastenmonat Ramadan am 5. Mai begonnen und endet am 4. Juni. Laschet will seine - inzwischen im zweiten Jahr in Folge ausgesprochene - Einladung zum Fastenbrechen in der Staatskanzlei als Tradition begründen, um den interreligiösen Dialog zu stärken.

(dpa)
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