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SPD-Oppositionsführer: Kutschaty sieht sich als künftiger NRW-Ministerpräsident

SPD-Oppositionsführer : Kutschaty sieht sich als künftiger NRW-Ministerpräsident

Der SPD-Oppositionsführer im Landtag, Thomas Kutschaty, rechnet sich gute Chancen aus, 2022 Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen zu werden.

Die SPD wolle in den nächsten 16 Monaten „alles daran setzen, diese Landesregierung abzulösen“, sagte der SPD-Landtagsfraktionschef am Dienstag in Düsseldorf. „Die SPD möchte den nächsten Ministerpräsidenten 2022 in Nordrhein-Westfalen stellen. Und ich mache kein Geheimnis daraus: Ich möchte das auch selbst werden.“

Kutschaty war am vergangenen Freitag vom SPD-Landesvorstand für den Vorsitz der NRW-SPD und als Spitzenkandidat für die Landtagswahlen 2022 in Nordrhein-Westfalen nominiert worden. Ein Landesparteitag am 6. März muss dem Vorschlag noch zustimmen. Der bisherige Parteichef und Bundestagsabgeordnete Sebastian Hartmann hatte nach einem monatelangen Machtkampf im mitgliederstärksten Landesverband auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Die SPD sei anders als die Union für die Bundestagswahl im September und die NRW-Landtagswahl 2022 personell aufgestellt, sagte Kutschaty. „Wir sind fest entschlossen, den Regierungswechsel 2022 herbeizuführen“, betonte er. „Ich bin fest überzeugt: Das wird uns auch gelingen.“

Die rot-grüne Koalition in NRW war 2017 abgewählt worden. Seitdem regieren CDU und FDP unter Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der jetzt auch CDU-Bundesvorsitzender ist. In NRW-Umfragen rangiert die SPD seit Monaten mit maximal 23 Prozent weit abgeschlagen hinter der CDU.

(dpa)