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Nach verheerendem Brand: Krefeld stellt Pläne für Affenpark vor

Nach verheerendem Brand : Krefeld stellt Pläne für Affenpark vor

In der Silvesternacht starben im Krefelder Zoo Gorillas, Orang-Utans und ein Schimpanse bei einem Brand. Die Trauer über den Tod der Besucher-Lieblinge war groß. Schnell war klar, dass die Haltung von Menschenaffen weitergehen soll. Die Pläne werden nun vorgestellt.

Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo stellen der Tierpark und die Stadt am Donnerstagmittag einen Entwurf für das geplante neue Artenschutzzentrum Affenpark vor. Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Neujahr acht Menschenaffen gestorben. Nach der Tragödie hatte der Zoo viel Zuspruch und Spenden erhalten. Aber auch grundsätzliche Kritik an der Affenhaltung wurde laut. Schnell war klar, dass der bei Familien beliebte Tierpark weiter Menschenaffen in einem erneuerten Umfeld halten würde. Die Kosten wurden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Über die Pläne informieren Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) und Zoodirektor Wolfgang Dreßen.

Die Ruine des ausgebrannten Affenhauses ist bereits abgerissen. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst.

(dpa)