Köln: Kölner Pläne: Überm Schwimmbassin ziehen Eisläufer ihre Bahnen

Köln: Kölner Pläne: Überm Schwimmbassin ziehen Eisläufer ihre Bahnen

Ein multifunktionales Sportparadies mit einer Schwimmhalle, einer Eisbahn auf Stelzen und einer Saunalandschaft will die Bädergesellschaft Köln in der Rheinmetropole bauen.

Diese Konstruktion mit Eishochbahn sei in Deutschland einmalig, sagte Bäder-Chef Berthold Schmitt am Mittwoch in Köln. Eine Eishochbahn, die durch ein Schwimmbad führt, gebe es sogar weltweit noch nicht.

In dem triangelförmigen Bau könnten die Eisläufer von September bis März auf der 260 Meter langen Hochbahn ihre Runden drehen und dabei die Schwimmer beobachten.

Der Entwurf des Eis- und Schwimmstadions mit einem Naturwasser-Freibad hat bei einem von der Bädergesellschaft ausgeschriebenen Architektenwettbewerb den ersten Preis belegt. Eine Entscheidung sei nach Verhandlungen mit den vier bestplatzierten Architekten um Ostern zu erwarten, kündigte Schmitt an.

Im Frühsommer könne dann mit dem Bau begonnen werden, frühestens im Dezember 2009 soll er fertig sein. Dem Finanzierungsbeschluss zufolge dürfen die Gesamtkosten der Sportanlage die Obergrenze von 20,4 Millionen Euro nicht überschreiten. Der Bäder-Chef rechnet mit mindestens 335.000 Besuchern pro Jahr.

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