„Leuchtturm des Friedens“: Kölner Dom wird erstmals mit Bewegtbildern angestrahlt

„Leuchtturm des Friedens“ : Kölner Dom wird erstmals mit Bewegtbildern angestrahlt

Premiere für den Kölner Dom: Zum ersten Mal in ihrer langen Geschichte wird die Kathedrale mit Bewegtbildern angestrahlt. Die bewegten Lichtprojektionen sollen den Dom zum „Leuchtturm des Friedens“ machen - zu einem besonderen Anlass.

Als Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren wird der Kölner Dom am Mittwoch mit Bewegtbildern angestrahlt. Nach den Worten des Kurators Helmut Bien ist es „die größte Lichtinstallation, die es in Deutschland je auf einer Kirche gegeben hat“.

Die Domillumination soll die Südfassade vom Portal bis zur Spitze in 157 Metern Höhe beleuchten. Mit Hilfe von rund 20 Hochleistungsprojektoren werden Schriftzüge und Zeichen auf die Fassade geworfen, die sich auf der Mauer zu Bildern zusammensetzen.

Der Dom werde so zu einem „Leuchtturm des Friedens“, kündigte Domprobst Gerd Bachner an. Bei einer Generalprobe waren die Projektionen bereits einmal zu sehen.

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(dpa)