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Köln: Möglicher Corona-Ausbruch bei Gefängnis-Mitarbeitern

Bis zu 21 Mitarbeiter möglicherweise infiziert : Corona-Ausbruch in Gefängnis

Im Gefängnis in Köln-Ossendorf gibt es wahrscheinlich einen größeren Corona-Ausbruch unter den Bediensteten. Eine Beamtin sei nachweislich infiziert, bei 21 Mitarbeitern seien Schnelltests positiv ausgefallen, sagte die Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA), Angela Wotzlaw, am Freitag.

Dabei handele es sich um direkte Kontaktpersonen der infizierten Frau. Sie seien nach Hause geschickt worden und warteten nun auf das Ergebnis eines PCR-Labortests. Sollte auch dieser positiv ausfallen, müssen die Mitarbeiter für zwei Wochen in Quarantäne.

Bei 50 weiteren Bediensteten, die engeren Kontakt zu der Beamtin hatten, fielen die Schnelltests negativ aus. Vorsichtshalber sollten aber auch diese Ergebnisse durch PCR-Tests bestätigt werden, sagte Wotzlaw. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

Um die Personalknappheit aufzufangen, werde der Besucherbereich des Gefängnisses zunächst geschlossen und einige Kollegen, die eigentlich frei hätten, würden einspringen, sagte Wotzlaw. „Sofern sich das negative Testergebnis bei den 50 Mitarbeitern bestätigt, so dass sie am Montag wieder zur Arbeit kommen können, können wir den Engpass gut überbrücken.“

(dpa)