Kiel: Keine neues „Gorch Fock”-Verfahren im Fall Böken

Kiel: Keine neues „Gorch Fock”-Verfahren im Fall Böken

Im Todesfall der „Gorch Fock”-Kadettin Jenny Böken aus Geilenkirchen nimmt die Kieler Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht wieder auf. Dies teilte die Behörde am Mittwoch mit.

Im Ergebnis aller Prüfungen sei von einem tragischen Unglücksfall auszugehen. Demnach ergaben sich keine neuen hinreichenden Anhaltspunkte für verfolgbare Straftaten, die eine Wiederaufnahme rechtfertigten.

Zudem erbrachten die Vorprüfungen auf Strafanzeigen gegen den Kommandanten, den Schiffsarzt und zwei Offiziere keine Veranlassung, Ermittlungsverfahren einzuleiten, hieß es weiter.

Die Eltern hatten eine Wiederaufnahme beantragt und die Strafanzeigen gestellt. Die 18-Jährige war in der Nacht zum 4. September 2008 von Bord des Dreimasters in die Nordsee gestürzt.

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