Erkelenz: Keine heiße Spur nach tödlichen Schüssen auf Augenarzt

Erkelenz: Keine heiße Spur nach tödlichen Schüssen auf Augenarzt

Auch ein halbes Jahr nach der Ermordung eines 51-jährigen Augenarztes in Erkelenz haben die Ermittler keinen Hinweis auf den Täter.

„Alle Spuren sind abgearbeitet. Derzeit gibt es keinen Ansatz für neue Ermittlungen”, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach.

Spaziergänger hatten die Leiche des Mannes am 9. Januar auf einem Wirtschaftsweg in Höhe des Erkelenzer Ortsteils Immerath entdeckt. Er wurde durch mehrere Schüsse aus einer Schnellfeuerwaffe getötet.

Der Arzt war in seiner Freizeit begeisterter Motorradfahrer gewesen. An seiner Hausklingel war das Motiv eines Motorradclubs angebracht.

Es wurde daher spekuliert, ob der Arzt möglicherweise ein Opfer der blutigen Fehde zwischen den verfeindeten Motorradclubs „Hells Angels” und „Bandidos” geworden sein könnte. Entsprechende Ermittlungen haben aber nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Ergebnisse erbracht.

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