Gegen Nationale Egoismen: Karlspreis an UN-Generalsekretär Guterres

Gegen Nationale Egoismen : Karlspreis an UN-Generalsekretär Guterres

Mit der Auszeichnung an UN-Generalsekretär António Guterres am Himmelfahrtstag verbindet das Karlspreis-Direktorium die Botschaft für die Zusammenarbeit zwischen den Völkern und Nationalstaaten.

Beim Festakt wenige Tage nach Abschluss der Europawahlen stelle sich der Karlspreis gegen „die, die nationale Egoismen meinen predigen zu müssen - gegen Nationalismus, Extremismus und Populismus“, sagte der Sprecher des Karlspreis-Direktoriums Jürgen Linden am Donnerstag. Am Vortag der Verleihung werde Guterres mit Studenten der RWTH zusammentreffen und den Aachener Dom besuchen.

Guterres wird für seinen Einsatz für „eine Neubelebung und Festigung der multilateralen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Werte und Ziele der Europäischen Union und der Vereinten Nationen“ geehrt, wie es in der Begründung hieß. Beim Festakt im Krönungssaal des Aachener Rathauses werde der spanische König Felipe VI. die Festrede halten.

Von den früheren Preisträgern werden der der britische Historiker Timothy Garton Ash (2017) erwartet, der langjährige Präsident des Europaparlaments Martin Schulz (2015), die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite (2013) und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker (2006). Im vergangenen Jahr hatte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron die Auszeichnung erhalten.

(dpa)
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