Köln: Kardinal Woelki: An Weihnachten nicht nur an eigene Familie denken

Köln : Kardinal Woelki: An Weihnachten nicht nur an eigene Familie denken

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat kurz vor Weihnachten die Bedeutung von Ehrenamt und Nächstenliebe betont. Jeden Tag seien „Menschen für andere Menschen da. Sie leisten karitative Arbeit, helfen, heilen - ja retten manchmal sogar”, schrieb Woelki in einem Gastbeitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger”.

Ziel müsse es sein, in einer Gesellschaft zu leben, in der keiner zurückgelassen wird. Deshalb sollten die Menschen an Weihnachten das „Weihnachtswohlgefühl” nicht auf die eigenen Angehörigen beschränken.

Besonderes Augenmerk legte der Geistliche auf Schwache. „Leben ist gefährdet. Wenn es auf die Welt kommt ebenso wie am Ende des Lebens, wenn es zum Ballast für Angehörige und für das Sozialwesen zu werden droht”, schrieb Woelki weiter. „Wohl dem, der dann nicht auf sich gestellt ist.” Die Kirche setze sich für jedes Leben ein - „ob gesund oder „defekt”, gewollt oder nicht gewollt, stark oder schwach”.

(dpa)