Köln: Kampfmittelräumdienst entschärft Fliegerbombe

Köln: Kampfmittelräumdienst entschärft Fliegerbombe

Der Kampfmittelräumdienst hat am Montag in Köln erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

„Die Bombenentschärfung konnte um 23 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden”, teilte ein Sprecher der Stadt Köln am Montagabend mit. Bewohner konnten wieder in ihre Häuser hieß es. Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe war bei Aushubarbeiten zum Bau eines Swimmingpools im Stadtteil Lindenthal entdeckt worden.

Etwa 2000 Menschen mussten nach Angaben der Stadt der Gefahrenzone verlassen. Laut Feuerwehr wurden 17 Menschen mit Fahrzeugen von Hilfsorganisationen in zwei Notunterkünfte gebracht, weitere rund 180 Personen suchten diese selbständig auf. Auch ein Seniorenheim wurde vorübergehend geräumt. Die Absperrungen wurden nach der Entschärfung des Sprengsatzes gegen 23.00 Uhr aufgehoben.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es in Köln eine Bombenentschärfung gegeben. Beide Fliegerbomben hatten Aufschlagzünder, so dass sie an Ort und Stelle unschädlich gemacht werden konnten. In Viersen musste dagegen am Montag vergangener Woche eine Bombe kontrolliert gesprengt werden, weil sie einen gefährlichen Säurezünder hatte. Dabei gab es erhebliche Schäden.

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