Jugendliche setzen bei gefährlichem Trend ihr Leben aufs Spiel

Polizei warnt vor „Backride“ : Jugendliche setzen bei gefährlichem Trend ihr Leben aufs Spiel

Bei einem gefährlichen Internet-Trend namens „Backride“ haben Jugendliche in Düren, Stolberg und Kerpen zuletzt ihr Leben leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Sie sprangen auf den Puffer des letzten Waggons eines Zuges und drehten anschließend Videos von ihrer lebensgefährlichen Mutprobe. Diese wurden dann im Internet auf den sozialen Medien hochgeladen.

Die Bundespolizei hat deswegen nun eine Warnung ausgesprochen: Falls Jugendliche bei dieser Art der Mutprobe erwischt werden sollten, drohen nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die Polizei ruft außerdem nochmals inständig dazu auf, niemals unbefugt den Gleisbereich zu betreten und unter keinen Umständen auf an- oder abfahrende Züge zu springen.

Erklärt wird der Trend der gefährlichen Mutprobe damit, dass Jugendliche die Gefahren unterschätzten, die der vermeintliche Reiz der außergewöhnlichen Zugfahrt mit sich bringe.

Die Polizei möchte weitere Vorfälle dieser Art verhindern und sucht deswegen nun aktiv nach Zeugen, die Jugendliche dabei beobachtet haben, wie diese auf Züge aufgesprungen sind oder Videos der Aktionen ins Internet gestellt haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der kostenfreien Hotline 0800-6-888-000 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

(red/pol)