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Wulf Amelung: Jülicher Professor wird Mitglied der Leopoldina

Wulf Amelung : Jülicher Professor wird Mitglied der Leopoldina

Der Agrar- und Ernährungswissenschaftler Wulf Amelung vom Forschungszentum Jülich wird in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen.

Der Direktor des Jülicher Instituts für Agrosphäre wird in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen. Amelung ist der Sektion Agrar- und Ernährungswissenschaften zugeordnet.

Seit 2011 ist er Direktor des Jülicher Instituts für Agrosphäre, seit 2004 lehrt er Allgemeine Bodenkunde und Bodenökologie an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit Fragen zu Nährstoffkreisläufen in Böden, zur Bodendegradation und zum Verhalten von Schadstoffen in Böden.

"Ich freue mich vor allem auf den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Disziplinen”, sagt Wulf Amelung zu seiner Aufnahme in die Leopoldina. Er sieht unter anderem in Fragen der Gesundheit, nachhaltigen Ernährung, Naturschutz und der ökologischen Grenzen unseres Planeten gesellschaftliche Herausforderungen, die sich nur disziplinübergreifend erforschen lassen.

Amelung wurde 2021 und 2018 als „Higly Cited Researcher“ gelistet und gehört damit zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftler:innen. Zu den jüngsten Auszeichnungen des Bodenforschers zählt die Emil-Ramann-Medaille der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, die er 2019 erhielt.

Die Leopoldina ist die älteste ununterbrochen existierende naturwissenschaftlich-medizinische Akademie der Welt. Sie wurde 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften ernannt. Zu Mitgliedern der Akademie werden Wissenschaftler:innen gewählt, die sich durch bedeutende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen.

(red)