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Köln: Jeansmesse JAM öffnet in Köln

Köln : Jeansmesse JAM öffnet in Köln

Köln soll eine neue Drehscheibe für Jeansmode werden. Erstmals öffnet an diesem Sonntag die Messe JAM ihre Tore in der Domstadt.

Die Veranstalter erwarten nach Angaben vom Donnerstag knapp 300 Aussteller - dreimal so viele wie bei der Vorveranstaltung in München. Dort war zuletzt der Platz zu klein geworden, so dass ein neuer Standort für die Fachmesse für Jeans und Sportbekleidung gesucht wurde. In den Kölner Rheinparkhallen steht mit 20 000 Quadratmetern nun eine dreimal größere Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Die zweitägige JAM richtet sich an Einkäufer und Händler. „Wir rechnen mit etwa 8000 Besuchern”, sagte ein Sprecher. „Es ist eine Info-, Order- und Arbeitsmesse.” Einheitliche Stände sorgten für klare Strukturen und machten es den Ausstellern leicht, ihre Kollektionen zu präsentieren.

Vom neuen Standort Köln erhofften sich die Veranstalter „eine große Sogwirkung”. Unter den Ausstellern aus etwa 25 Ländern sind Marken wie Ben Sherman, Nümph und Pepe Jeans.

Im Jahr 2003 war die Jeans- und Trendmesse „Bread & Butter” von Köln nach Berlin gezogen, von dort wanderte sie nach Barcelona ab. „Seitdem gab es für Jeans und Denim keine Plattform mehr in Deutschland”, sagte der Sprecher.

Der Düsseldorfer Modemessen-Veranstalter Igedo ging im Februar mit einer Jeansmesse an den Start - und erklärte das Projekt gleich nach der Premiere wegen mangelnder Resonanz für gescheitert. Mit der künftig zweimal jährlich stattfindenden JAM soll nun wieder eine Jeans-Messe in Deutschland etabliert werden.