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Keine Spur von Winter: Januar in NRW zu mild und zu trocken

Keine Spur von Winter : Januar in NRW zu mild und zu trocken

Von Winter keine Spur: Der Januar war in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zu mild und zu trocken.

Mit 4,6 Grad lag der Temperaturdurchschnitt deutlich über dem vieljährigen Mittel der internationalen Referenzperiode von 1,2 Grad. Die Böden bekamen wieder zu wenig Wasser: Mit rund 50 Liter pro Quadratmeter blieben die Niederschläge deutlich unter dem Soll von 77 Litern. Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hatten unlängst festgestellt, dass die Böden in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens viel zu trocken seien: Es müsse monatelang regnen, um das auszugleichen.

Mit der Januar-Bilanz liegt NRW im bundesweiten Trend: Nach DWD-Angaben fiel der Winter in den meisten Gebieten auch im Januar aus: Zu mild, zu wenig Niederschlag und dabei Sonnenschein. NRW lag mit 45 Sonnenscheinstunden allerdings nur leicht über dem Soll von 42 Stunden.

Zum Wochenende hin gibt es laut Vorhersage am Freitag gebietsweise etwas Regen und am Samstagnachmittag kräftige Schauer, wobei Gewitter nicht ausgeschlossen sind, wie der Deutsche Wetterdienst in Essen am Donnerstag mitteilte. Am Sonntag zieht laut Vorhersage vom Südwesten kräftiger Regen ins Land. Die Temperaturen sind am Freitag und Samstag mit bis zu 14 Grad sehr mild und am Sonntag mit bis zu 11 Grad etwas kälter.

(dpa)