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Nur noch wenige Regionen unter 100: Inzidenzwert in NRW steigt weiter

Nur noch wenige Regionen unter 100 : Inzidenzwert in NRW steigt weiter

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen bleibt weiter hoch und ist vielerorts angestiegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Sonntag lagen im bevölkerungsreichsten Bundesland inzwischen 40 von 53 Kreisen und kreisfreien Städte über der Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Der landesweite Wochenwert stieg auf 128,8. Am Tag zuvor hatte er noch bei 123,8 gelegen. Binnen 24 Stunden sind damit landesweit 3544 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. 14 weitere Todesfälle wurden gezählt.

In Städten und Kreisen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage lang die Schwelle von 100 überschritten wird, soll eine Notbremse gelten. Ab Montag hatte das Gesundheitsministerium daher für 31 Kreise und kreisfreie Städte angeordnet, dass dort Einkaufen mit Termin und Museums- oder Zoobesuche wieder eingeschränkt werden.

Die Rat- und Kreishäuser können allerdings Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativen Schnelltest erlauben. Ein Großteil der betroffenen Städte und Kreise will mit dieser Option von der strikten Notbremse abweichen und etwa den Handel offen halten.

Beim Infektionsgeschehen gibt es große regionale Unterschiede: Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit weisen 5 Kreise und kreisfreie Städte eine Inzidenz von mehr als 200 auf. Die höchsten Werte hatten der Märkische Kreis mit 237,7 und die Stadt Hagen mit 228,4. Insgesamt lagen nur noch 13 Kreise und kreisfreien Städte in NRW unter der 100er Marke. Die niedrigsten Inzidenzen wurden in Münster (53,9) und dem Kreis Höxter (72,7) registriert.

(dpa)