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„Die meisten Menschen sind vernünftig“: Innenminister mit Polizei und Ordnungsamt auf Corona-Patrouille

„Die meisten Menschen sind vernünftig“ : Innenminister mit Polizei und Ordnungsamt auf Corona-Patrouille

Am ersten Samstag des harten Lockdowns hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) eine positive Bilanz nach einem Besuch abendlicher Corona-Kontrollen in Köln gezogen.

Die meisten Menschen würden sich an die Regeln halten und sich vernünftig verhalten. „Ich glaube, die Leute sind klüger als wir manchmal denken“, resümierte Reul am Samstagabend.

„Mir macht es auch keinen Spaß, mit so einer Maske herumzurennen, aber um Spaß geht es im Moment nicht“, sagte der Minister. Würde jeder meinen, er sei die Ausnahme, könne „das genau der Anfang einer Kette sein, die dann viele andere Leute ins Krankenhaus bringt“.

Polizei und Ordnungsamt patrouillierten auf einigen Straßen mit Maskenpflicht. Dabei ermahnten sie wenige Menschen, ihre Masken aufzusetzen. Das Ordnungsamt erteilte Verwarngelder in Höhe von je 50 Euro. Wer keine Maske in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und Haltestellen trägt, riskiert ein Bußgeld von 150 Euro. Die klaren Regeln sorgten dafür, dass der Großteil der Bevölkerung zuhause bleibt, beobachtete der Leiter des Einsatztrupps der Kölner Polizei, Markus Ballentin.

 Die Polizistinnen und Polizisten überwachten zusammen mit Mitarbeitern des Kölner Ordnungsamtes die Einhaltung der Corona-Regeln.
Die Polizistinnen und Polizisten überwachten zusammen mit Mitarbeitern des Kölner Ordnungsamtes die Einhaltung der Corona-Regeln. Foto: dpa/Henning Kaiser

An Silvester werde die Polizei in NRW stärker besetzt sein als noch 2019. „Wir wollen vorbereitet sein, wenn es irgendwo ein Problem gibt“, so Reul. Er beteuerte, dass private Feiern an den Weihnachtstagen nicht kontrolliert würden. Wenn sich größere Feiern abzeichneten, müsse dort aber das Ordnungsamt wegen des Infektionsschutzes einschreiten.

(dpa)