Heerlen: Horror-Unfall mit Geisterfahrer: Zwei Tote, drei schwer verletzte Kinder

Heerlen: Horror-Unfall mit Geisterfahrer: Zwei Tote, drei schwer verletzte Kinder

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der niederländischen Autobahn 79 zwischen Aachen und Maastricht sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen und drei schwer verletzt worden. Ein 87-jähriger Fahrer war in verkehrter Richtung auf die Autobahn gefahren und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammengestoßen, in dem eine Mutter mit ihren drei Kindern saß.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9.45 Uhr in Fahrtrichtung Heerlen auf Höhe der Ortschaft Klimmen. Offenbar war der 87-Jährige aus Schin op Geul auf der falschen Fahrbahnseite in Richtung Maastricht auf die Autobahn gefahren. Zunächst konnten ihm noch mehrere Autofahrer ausweichen.

Der Wagen des 87-jährigen Geisterfahrers war frontal mit dem der 39-jährigen Mutter zusammengestoßen. Für beide Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Jungmann

Zwischen den Anschlussstellen Klimmen und Hulsberg kam es dann jedoch zum folgenschweren Frontalzusammenstoß mit dem Auto der 39-jährigen Frau aus Maastricht. Beide Fahrer wurden bei dem Zusammenstoß getötet.

Der Wagen des 87-jährigen Geisterfahrers war frontal mit dem der 39-jährigen Mutter zusammengestoßen. Für beide Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Jungmann

Ebenfalls im Wagen der Frau saßen auch ihre drei Kinder, die schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Während die neunjährige Tochter nach Polizeiangaben außer Lebensgefahr ist, war der Zustand der beiden sieben und drei Jahre alten Söhne zunächst kritisch.

Der Wagen des 87-jährigen Geisterfahrers war frontal mit dem der 39-jährigen Mutter zusammengestoßen. Für beide Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Jungmann

Die A79 wurde in beiden Richtungen für etliche Stunden bis zum frühen Nachmittag komplett gesperrt. Die niederländische Polizei bat Zeugen des Unfalls, sich zu melden.

Der Wagen des 87-jährigen Geisterfahrers war frontal mit dem der 39-jährigen Mutter zusammengestoßen. Für beide Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Foto: jungmann
(mvb)
Mehr von Aachener Zeitung