Hohes Staurisiko auf den Autobahnen wegen Herbstferien und Feiertag

Feiertag und Herbstferien : Hohes Staurisiko auf den Autobahnen

In vielen Bundesländern sind Herbstferien, außerdem steht der Tag der Deutschen Einheit an. Autofahrer auf den Fernstraßen brauchen also Geduld. Immerhin: So schlimm wie im Sommer wird es wohl nicht.

Urlauber und Ausflügler sorgen am kommenden Feiertagswochenende (2. bis 6. Oktober) für mehr Verkehr und damit Staugefahr auf den Fernstraßen. Neben den Herbstferien in zwölf Bundesländern bietet der Tag der Deutschen Einheit am Donnerstag eine Gelegenheit für Ausflüge. Viele Menschen nehmen den Freitag frei und nutzen das verlängerte Wochenende für einen Kurztrip. Es wird also voller auf den Straßen, erklären ADAC und Auto Club Europa (ACE).

Immerhin: Die Staulängen dürften „bei Weitem nicht die Dimensionen des Sommers erreichen“, teilt der ADAC mit. Die staureichsten Zeiten erwartet der Autofahrer-Club für Mittwoch- und Sonntagnachmittag. Am Freitag werde es eher ruhiger zugehen, auch weil dann weniger Pendler als sonst unterwegs sind, wie der ACE erläutert.

Autofahrer müssen laut den Experten besonders in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Main, Stuttgart und München sowie auf den folgenden Strecken mit Behinderungen oder Staus rechnen. Wenn nicht anders angegeben, dann in beiden Richtungen.

  • A 1  Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg- Lübeck
  • A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
  • A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
  • A 3 Köln - Nürnberg - Passau
  • A 4 Bad Hersfeld - Erfurt - Dresden
  • A 5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel
  • A 6 Kaiserslautern - Mannheim und Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Hamburg - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - München - Salzburg
  • A 9 München - Nürnberg - Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 19 Dreieck Wittstock - Rostock; Richtung Norden
  • A 24 Berlin - Hamburg
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 81 Singen - Stuttgart - Heilbronn
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 Lindau - München
  • A 99 Umfahrung München

Probleme erwartet der ADAC zudem auf vielen Transitstrecken in Österreich und der Schweiz. Darunter sind die Fernpass-Route (B 179), die Tauern- (A 10) und die Brennerautobahn (A 13), sowie die Route durch den Gotthardtunnel (A 2).

Vor allem am Sonntag müssen sich Rückreisende an der Grenze von Österreich nach Deutschland auf eine Wartezeit von rund 30 Minuten einstellen, so der ADAC. Das gilt für die Übergänge Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein- Rosenheim). Die Infrastrukturgesellschaft ASFINAG zeigt auf ihrer Website die aktuellen Wartezeiten.

(dpa)