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Unfall nach Flucht in Handschellen: Hochschwangere Frau verliert ihr ungeborenes Kind

Unfall nach Flucht in Handschellen : Hochschwangere Frau verliert ihr ungeborenes Kind

Als Folge des Unfalls auf der Autobahn 44, bei dem ein 37-Jähriger in Handschellen auf der Fahrbahn in ein Auto lief, hat eine 21-jährige hochschwangere Frau ihr ungeborenes Kind verloren.

Der Unfall auf der Autobahn 44 zwischen Aachen-Brand und Aachener Kreuz, bei dem ein in Handschellen gefesselter Mann in der Nacht zum Montag auf die Fahrbahn lief und von einem Auto erfasst wurde, hat für die in dem Wagen sitzende Familie tragische Folgen. Eine hochschwangere 21-jährige Frau hat nach dem Unfall im Krankenhaus ihr ungeborenes Kind verloren. Das bestätigte die Aachener Polizei.

Bei dem Vorfall hatte die Bundespolizei an einem Rastplatz ein aus Belgien kommendes Fahrzeug kontrolliert. Bei einem 37-jährigen Mann wurden 200 Gramm Drogen gefunden. Die Beamten fesselten den Mann und setzten ihn in ihren Einsatzwagen. Dem 37-Jährigen gelang dennoch die Flucht. Er lief auf die Fahrbahn und überquerte eine Leitplanke.

Auf der Gegenfahrbahn wurde er von einem Fahrzeug erfasst und starb noch an der Unfallstelle. Die Familie, die in dem Wagen saß – ein 23-Jähriger, die 21 Jahre alte schwangere Frau sowie ihr dreijähriges Kind – waren zunächst laut Polizei äußerlich unverletzt, wurden jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, wo das tragische Folgegeschehen des Unfalls dann seinen Lauf nahm.

(stm)