Heerlen: Hinrichtung eines 30-Jährigen bereitet weiter Kopfzerbrechen

Heerlen : Hinrichtung eines 30-Jährigen bereitet weiter Kopfzerbrechen

Die Hinrichtung eines 30-Jährigen im niederländischen Heerlen auf offener Straße bereitet der Polizei weiterhin Kopfzerbrechen. Der ermordete Mann war am späten Freitagabend von unbekannten Tätern mit einer Maschinenpistole erschossen worden.

Laut dem niederländischen Portal 1limburg war der 30 Jahre alte Mann aus Brunssum bereits polizeibekannt. Wie gefährlich solche Szenen auf offener Straße sind, zeigen Einschusslöcher an einer Haustür eines älteren Ehepaars in der Nähe des Kreisverkehrs.

Am späten Freitagabend hatten unbekannte Täter mit einer Maschinenpistole mehrfach aus einem Auto heraus auf den Mann im niederländischen Heerlen geschossen. Die Gründe für die Tat sind immer noch nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Laut politie.nl geht die niederländische Polizei nach bisherigem Erkenntnisstand von einem gezielten Angriff auf den Mann aus. Der 30-Jährige war mit einem weiteren Mann in seinem Auto auf der Torenstraat, Reinstraat und Akerstraat unterwegs, als er von einem VW Golf mehrere hundert Meter verfolgt und mehrfach beschossen wurde.

Die Verfolgungsjagd endete um 22.45 Uhr am Kreisverkehr zwischen dem Heerenweg und der Akerstraat in Heerlen. Das Opfer konnte sich nach mehreren Schüssen eines Maschinengewehrs noch aus dem Auto befreien, verstarb aber in einem nahe gelegenen Garten. Dem Beifahrer gelang es zu flüchten und durch einen vorbeikommenden Passanten Hilfe zu rufen. Der Passant brachte den Beifahrer zum Krankenhaus, wo er nach der Behandlung der Polizei zur Befragung übergeben wurde.

Die Täter befinden sich weiterhin auf der Flucht, nachdem sie sich mit ihrem Auto vom Tatort entfernten. Augenzeugen berichteten von zwei Tätern, die sich im Wagen befanden.

Ein 20-köpfiges Team hatte die Ermittlungen aufgenommen. Zunächst wurden Freitagnacht ein Hubschrauber sowie mehrere Spürhunde eingesetzt, um die Täter zu finden. Die Spurensicherung und Befragung der Nachbarschaft sind ausgeweitet worden, weshalb einige Bereiche um den Heerenweg gesperrt waren. Die niederländische Polizei rechnet damit, dass die Ermittlungen bis in die Abendstunden hinein stattfinden werden.

Augenzeugen, die zum Tatzeitpunkt etwas Auffälliges beobachtet haben, werden gebeten sich mit der niederländischen Polizei unter der 0031-43-4001040 in Verbindung zu setzen. Ebenfalls gesucht wird der Passant, der den Beifahrer ins Krankenhaus gebracht hat, da er wichtige Beobachtungen gemacht haben könnte.

Wir berichten weiter.

(red/pol)