Maastricht: Heerlener Messerstecher muss in geschlossene Anstalt

Maastricht: Heerlener Messerstecher muss in geschlossene Anstalt

Ein Gericht in Maastricht hat am Freitag einen 22-jährigen Mann aus Ede für schuldunfähig befunden und seine Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie angeordnet.

Der Staatsanwalt hatte lebenslange Haft wegen Mordes und versuchten Mordes gefordert.

Der Mann hatte am 28. Februar im Heerlener Zentrum einen 53-jährigen Mann aus Eindhoven ohne erkennbares Motiv niedergestochen und getötet.

Später am gleichen Tag verletzte er im Utrechter Hauptbahnhof einen 46-jährigen Mann aus Amsterdam schwer - er schlug ihm mit einem Hammer auf den Kopf.

Beide Opfer hatte sich der junge Mann offenbar willkürlich ausgesucht. Nach Ansicht psychiatrischer Experten, die im Prozess gehört wurden, ist der Täter „ernsthaft gestört”.

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