1. Region

Hector Wissenschaftspreis an Katrin Amunts vom FZ Jülich

Forschungszentrum Jülich : Wissenschaftspreis für Jülicher Hirnforscherin

Die Hirnforscherin Katrin Amunts vom Forschungszentrum Jülich erhält den mit 150.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis „Hector“. Ausgezeichnet wird damit ihre Forschung und ihre Nachwuchsförderung.

Die Jülicher Hirnforscherin Prof. Katrin Amunts wird im Mai mit dem Wissenschaftspreis „Hector“ 2021 ausgezeichnet. Das teilte das Forschungszentrum Jülich am Montag mit. Der mit 150.000 Euro dotierte Preis wird an deutsche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für herausragende Forschungsleistungen und Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen.

Katrin Amunts und ihr Forschungsteam haben das menschliche Gehirn in einem noch nie dagewesenen Maßstab mit extrem hochauflösenden Methoden kartiert. Dabei leistete die Hirnforscherin auch Pionierarbeit in der interdisziplinären Verbindung von Neurowissenschaften und Supercomputing. Die Ergebnisse dieser Forschung sind in einem weltweit einzigartigen 3D-Gehirnatlas vereint, der Wissenschaftlern aus aller Welt offen zugänglich ist.

Amunts ist Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1) am Forschungszentrum Jülich sowie Direktorin am C. und O. Vogt-Institut für Hirnforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2016 ist sie die wissenschaftliche Forschungsdirektorin des europäischen Flagships Human Brain Project (HBP).

Der Hector Wissenschaftspreis wird seit 2009 jährlich von der Hector Stiftung II verliehen. Mit dem Preis ist eine Mitgliedschaft in der Hector Fellow Academy verbunden, einem Forum zur Vernetzung, zum interdisziplinären Austausch und zur gegenseitigen Inspiration der bislang 26 Preisträger (Hector Fellows). Darüber hinaus finanziert die Hector Stiftung II eine Doktorandenstelle unter der Leitung des Preisträgers oder der Preisträgerin.

(red)