Kerpen/Düsseldorf: Hambacher Forst: Der nächste Rettungsversuch

Kerpen/Düsseldorf: Hambacher Forst: Der nächste Rettungsversuch

In einem Schreiben an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat sich das „Bündnis Friedensplan“ aus Kerpen für den Erhalt des Hambacher Forsts ausgesprochen. Nach der Verkleinerung des Tagebaus Garzweiler sei dies „ein fairer Interessensausgleich“, die „die mit der Leitentscheidung geschaffene offenkundige Ungleichbehandlung betroffener“ Bürger relativiere.

„Aus unserer Sicht wäre ein erster wichtiger Schritt ein einjähriges Moratorium, eine Denkpause, während der alle Baumfällarbeiten und weitere Eingriffe zum Schutze des letzten Restes des Hambacher Waldes unterbleiben“, heißt es in dem Schreiben, das auch ans Bundesumwelt- und ans Bundeswirtschaftsministerium ging.

Bereits vergangene Woche hatte ein Waldführer aus Aachen versucht, RWE davon zu überzeugen, die Rodungsarbeiten im Hambacher Forst ein Jahr lang auszusetzen. RWE hatte sich allerdings nicht auf diese Bitte eingelassen.

(red)
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