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Innenministerium: Gut jede vierte Geldautomaten-Sprengung in NRW aufgeklärt

Innenministerium : Gut jede vierte Geldautomaten-Sprengung in NRW aufgeklärt

Von den 176 Geldautomaten-Sprengungen im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen ist gut jede vierte Tat bereits aufgeklärt worden. Das sind 47 von 176 Taten, was einer Aufklärungsquote von 26,7 Prozent entspricht.

Das geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums an den Landtag auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. 27 Verdächtige seien dabei festgenommen worden. Von diesen seien 19 der marokkanischstämmigen Szene von Automatensprengern in Utrecht und Amsterdam zuzurechnen.

Der Anteil der erfolglosen Sprengattacken sei von 43 Prozent im Jahr 2015 auf 67 Prozent im Jahr 2020 gestiegen. Dies sei ein Indiz für die Wirksamkeit der verbesserten Sicherungsmaßnahmen. Die Täter setzten allerdings auch „immer brachialere Methoden ein“, um sie zu überwinden.

Die Zahl der Sprengattacken auf Geldautomaten war im vergangenen Jahr auf einen Rekordstand gestiegen. Die Täter haben in den vergangenen Jahren dennoch etliche Millionen Euro erbeutet und zusätzlich Millionenschäden durch die Sprengungen angerichtet.

Die Ermittler der LKA-Sonderkommission „Heat“ gehen davon aus, dass viele der Explosionen auf das Konto einer etwa 300-köpfigen Szene marokkanischer Einwanderer aus Utrecht in den Niederlanden gehen.

(dpa)