Aachen: Grundschulen in der Region nur leicht unterversorgt

Aachen: Grundschulen in der Region nur leicht unterversorgt

Die Lehrersituation an den Grundschulen der Region ist zufriedenstellend. Das hat eine Umfrage unserer Zeitung bei den zuständigen Schulämtern der Kreise Düren, Heinsberg und der Städteregion Aachen ergeben.

Demnach sind derzeit im Kreis Heinsberg 9,4 Prozent der offenen Lehrerstellen unbesetzt, im Kreis Düren sind es 3,6 Prozent, in der Städteregion 2,6 Prozent — hier handelt es sich fast zur Hälfte um Konrektorenstellen.

In den Kreisen Düren und Heinsberg fehlt es vor allem an sonderpädagogischen Fachkräften: Im Kreis Düren ist knapp ein Siebtel, im Kreis Heinsberg fast ein Sechstel der offenen Stellen unbesetzt. Schulamtsdirektor Christoph Esser aus dem Kreis Heinsberg bezeichnet die derzeitige Situation als „schwierig“, sieht eine „Welle der Lehrerknappheit“. Er ist jedoch zuversichtlich, dass mit Abschluss des nächsten Ausbildungsjahrgangs im Frühjahr alle Stellen besetzt werden könnten.

Der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) hatte in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit mit der Meldung aufgeschreckt, dass die Grundschulen in NRW ihren „Bildungsauftrag nicht länger erfüllen“ könnten. Rund ein Drittel der offenen Lehrerstellen an Grundschulen und 39 Prozent der Konrektorenstellen seien nicht besetzt. Die Stellen für sonderpädagogische Fachkräfte blieben nahezu komplett unbesetzt. Das habe eine aktuelle Umfrage unter der Hälfte der Grundschulen in NRW ergeben.

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