Gesamterlöse von Fachzeitschriften steigen

Erlöse steigen : Fachzeitschriften sind noch längst nicht abgeschrieben

Entgegen des Trends sinkender Erlöse bei Magazinen in Deutschland rechnen Unternehmensberater bei Fachzeitschriften mit einer anderen Entwicklung.

Fachzeitschriften sind auch im digitalen Zeitalter immer noch sehr beliebt. Man gehe davon aus, dass der Anteil der Digitalerlöse an den Gesamterlösen von 25 Prozent im Jahr 2018 auf 43,2 Prozent im Jahr 2023 steigen werde, heißt es in einem Bericht, den die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) auf den Medientagen München vorstellen will. Das Dokument liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Weiter heißt es darin, dass die hohen Steigerungsraten im digitalen Bereich dazu führten, dass die Vertriebserlöse für Fachzeitschriften in den kommenden Jahren um durchschnittlich jährlich 2,1 Prozent stiegen. Die digitalen Erlöse könnten somit in diesem Segment rückläufige Printerlöse ersetzen, nehmen die Autoren an.

Die Unternehmensberater kommen auch bei den Werbeerlösen zu dem Schluss, dass es bei den Fachzeitschriften, anders als bei Publikumszeitschriften, in den kommenden Jahren eine Steigerung geben wird. Die Medientage München dauern von Mittwoch bis Freitag.

(dpa)
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