Aachen/Herzogenrath: Gerettete Katze wieder zu Hause: Lokführer als Held gefeiert

Aachen/Herzogenrath: Gerettete Katze wieder zu Hause: Lokführer als Held gefeiert

Der Lokführer der Euregiobahn, der am Donnerstag durch sein beherztes Eingreifen einer Katze das Leben gerettet hat, wird auf den Facebook-Seiten unserer Zeitung als Held gefeiert. Für die verletzte Katze hat der Zwischenfall mittlerweile ein Happy End gefunden.

Die Meldung verbreitete sich in dem Sozialen Netzwerk wie ein Lauffeuer und wurde bis Freitag auf den Facebook-Seiten von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten von zusammen mehr als 7000 Mitgliedern mit einem „Gefällt mir“ versehen.

Insgesamt sahen über 100 000 Nutzer die Facebook-Meldung — ein Rekord für unsere Region. Von „Hut ab!“ bis „Superheld“ reichten die Reaktionen. Leserin Viola V. schrieb: „Eine Gehaltserhöhung sollte er bekommen!“ Mehrere Facebook-Mitglieder boten dem Bahnmitarbeiter Kuchen als Belohnung für sein Handeln an.

Die verletzte Katze ist unterdessen wieder zu Hause. Nach Angaben der Tierklinik Staudacher in Aachen-Brand wurde sie am Freitagmorgen vom Besitzer abgeholt. Es gehe ihr gut, sagte eine Klinik-Mitarbeiterin. Genauere Angaben zu den Verletzungen wollte sie auf Anfrage nicht machen.

Die Katze hatte verletzt im Gleisbett kurz hinter Herzogenrath-Alt-Merkstein gelegen. Der Lokführer der Regionalbahn 20, der auf seiner Route nach Herzogenrath gerade aus dem Bahnhof heraus beschleunigen wollte, hatte sie gesehen, den Zug gestoppt, das verletzte Tier aufgenommen und am planmäßigen Halt in Herzogenrath an die inzwischen verständigte Feuerwehr übergeben. Diese hatte sie dann zum Tierarzt gebracht.

(cs/heck)
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