Köln: Geplantes neues Braukohlekraftwerk nimmt Verwaltungshürde

Köln : Geplantes neues Braukohlekraftwerk nimmt Verwaltungshürde

Auf dem Weg zum Neubau eines umstrittenen Braunkohlekraftwerks in Bergheim-Niederaußem bei Köln ist eine Verwaltungshürde genommen. Der Regionalrat des Regierungsbezirks Köln änderte am Freitag unter anderem mit den Stimmen von SPD, CDU und FDP den Regionalplan für den Kraftwerksstandort.

Das bestätigte ein Sprecher der Bezirksregierung. Die Vertreter der Grünen und Linken stimmten dagegen.

RWE will das neue Kraftwerk auf einer bisher im Regionalplan für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesenen Fläche von 23 Hektar bauen. Foto: dpa

RWE will das neue Kraftwerk auf einer bisher im Regionalplan für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesenen Fläche von 23 Hektar bauen. Die energieeffizienten Anlage der BoA-Plus-Technik soll alte Kraftwerksblöcke an dem Standort ersetzen.

Eine endgültige Bauentscheidung für das 1,5 Milliarden Euro teure Projekt will RWE erst treffen, wenn alle Genehmigungen vorliegen.

(dpa)
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