Lüttich: Geisterfahrer verursacht Unfall mit drei Toten in Belgien

Lüttich: Geisterfahrer verursacht Unfall mit drei Toten in Belgien

Ein Geisterfahrer hat am Sonntagabend auf einer Autobahn bei Lüttich einen schweren Unfall verursacht, drei Menschen starben. Der 75-Jährige war kilometerweit in falscher Richtung auf der E42 gefahren, bis sein Wagen schließlich frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß.

Wie die belgischen Nachrichtenportale DeMorgen und Sudpresse berichten, war der Mann auf Höhe von Saint-Georges im Westen von Lüttich auf der falschen Spur in Richtung Namur auf die E42 aufgefahren. Dort fuhr er minutenlang weiter, bis es schließlich zum tödlichen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw kam. Der 75-Jährige und die beiden Insassen des anderen Fahrzeugs im Alter von je 26 Jahren starben in den völlig zertrümmerten Wracks.

Auf Sudpresse wird die Wucht dess Aufpralls als extrem schwer beschrieben. Der Wagen des Geisterfahrers habe sich dreimal überschlagen, die Unfallopfer hätten keine Überlebenschance gehabt.

Es wird weiter berichtet, dass die Polizei den Geisterfahrer schon Minuten vor dem Unfall mit Hilfe von Überwachungskameras bemerkt hatte und sofort einen Wagen losgeschickt hatte, um ihn abzufangen. Doch die Beamten erreichten den 75-jährigen nicht mehr rechtzeitig.

Im Internet kursiert ein Handyvideo, das Insassen eines gleichzeitig auf der anderen Fahrspur parallel fahrenden Wagens aufgenommen hatten. Darauf ist zu sehen, wie der Geisterfahrer geradeaus fährt, während ihm Wagen um Wagen entgegenkommt. Schließlich wird sein Auto von dem anderen Fahrzeug getroffen.

(jar)