1. Region

Düsseldorf: Gauck hält als Gastprofessor eine Rede gegen Angst vor Zuwanderung

Kostenpflichtiger Inhalt: Düsseldorf : Gauck hält als Gastprofessor eine Rede gegen Angst vor Zuwanderung

Joachim Gauck zieht immer noch. Der ehemalige Bundespräsident löst bei seiner ersten Vorlesung als Gastprofessor der Heinrich-Heine-Universität am Mittwochnachmittag nicht nur ein beachtliches Medieninteresse aus, sondern lockt auch reichlich Publikum an. Hörsaal 3A mit 600 Plätzen ist besetzt, drei weitere Säle, in die die Vorlesung übertragen wird, ebenso.

kausGc h:maTe cndhNenaek rebü sad nEigee nud sad Fmerde. eDi Reed ist eni erydäolP eggen die tgnAs edr cstDehuen ovr an.nZgdwuuer nhOe stgilhiesopaect ngtBpukeszue lhtlenseuez,r rftu asd üfehrre sauotrtateaSphb eid eürrbusndegB fu,a ieMtngran hncit rvolel ftle,seblwSezi senrndo selsseusbttbw uz .bnggneee reD cneisgevleha eeooghlT ghet itwe kuz.rcü

Feemrd seein ni dre tchhieGcse erd eeMcsnhhit mmeir auch las iendeF mehwnmaeorng wdnero. Feermd drenwü sngegau,ztre ntetslicehm,cnh oft c.thereitvn sa„D lhieänVrst newsczhi dme gniEene dnu med edFmner ienscht rmi esein dre hesntcwigires ntcpsiheilo bmPoeerl erd neergw,Gt“a gtas kcuGa in snreei eawt düetgiisnnne leors.guVn

eiD dliBgun vno asNintenataatlo eahb das nezGa noch sigeihrrcwe chetmga, rteäultre kaucG. „sE ethebts die freGha iener Üuöhehbgnr red ngneiee nieE,ht nevdurben itm rde cshfaren bnAgznurge ovn enednra tn.St“eaa eSspisk gebenürge enemi ufa otNsmialnuais naubnadefue aataltsinoatN ies slao rehm asl bgha.rteacn Dseei Seskspi ctrhie utla kcGua rbea cinth s.ua nnDe ni neire lbiiregloeasnt nud ieiseagrltntdii lteW beeg es ni lenal swehentilc näLdren neei gtinuk,cwnlE die hsre nrtes nmmengoe rdewne se:ollt asd rsüeBinfd nhca enrei uunwlrVgeerz mi eEn.gine

„Wir enhba tz,hcutstänre ssda eilev nMheecsn so fepniemnd,“ tgsa rde elegamhie seiätpd.snBeurdn eSi ttnäeh sng,At ni eerin tGhamecifens nov neWürtbrlge ied geenein nrlWuez uz e.rlievern „ilWe asd neEieg ehuagsöhlt zu wedren dtro,h etglsle hcis uz red sgtAn vro med mnFeerd die gsnAt ovr nugenmtrfEd“.

ckuGa rtuf uazd af,u dei scShehutn erielv ecnhseMn acnh mietaH zu eratie.ezkpn Er eitztir den enhehsöesrirccti ltrteeifhSsrcl neaJ émy,Ar den ads gSeNimR-e weneg seiern süedicjhn Htnrkeuf ßuear dLnesa ebntegeir .ateht rE hbae eHmwihe zu emd ,ndaL dsa nih doch jagvret bha.e yAmér ise ,nkledawgoerr eiw ehsr erd hnecMs mateHi cra,hbut u„m ies cthni ögtin uz b“eh.na mH,itea reäw ise ihm lbb,eeegni ttehä nhi tieäugwlerlf .tcmegha

Gukac raitn,izgtsdioe dssa dei eshtcenDu ihsc aulzl fot nerhi nllwefsbeSziet n.ebenghi sDa eis enrie Oentfiehf eebüeggnr end Fdenrem ihcnt öd.firecrhl tttdnaeeSss olntsle ide srruBgeeüdbn zslot afu hri Land ns.ie Nru ssuswelbebstt ies es ig,lömhc den tnienarMg oefnf und eiigenrgu zu gbenngee.

Mbßaast für sdesei ieaidneMnrt tüsmnes rabe ce-bhielaewlitrsl rWeet in.se „iWr ürfnde eib rde geriItnntao chtin drova üehzukrc,sekcrcn eid eWtre red rbaiellne Deeakmirto zu tnev“eeiird,g so kc.uaG lslaF ti,gnö emüss erd Stiert ueternagasg rwnde.e „Denn kigKnlomfvntdueeir tsi nkei tegur Wge mzu Kleeenrnn“nen.