Würselen: „Garten Eden“: Neues Techno-Festival mit Äpfeln und Efeu

Würselen: „Garten Eden“: Neues Techno-Festival mit Äpfeln und Efeu

„Garten Eden“ heißt ein neues Techno-Festival, das am Samstag, 24. Juni, auf dem Flughafengelände Merzbrück stattfindet. Veranstalter Alex Hövelmann will die Szene in Aachen nach vorne bringen.

Im Hangar am Flughafen Merzbrück entsteht im Juni für einen Tag und eine Nacht eine elektrisierte Orangerie, ein mystischer, paradiesischer Treff für alle „Adams“ und „Evas“ — so zumindest beschreibt es Veranstalter Alex Hövelmann (22).

Rund um einen meterhohen Apfelbaum können die Besucher des Festivals zu Technoklängen tanzen. Was außergewöhnlich klingt, ist die Idee eines neuen Festival-Konzepts. Veranstalter Hövelmann hat gerade sein Eventmanagement-Studium beendet und möchte mit diesem neuen Festival die Szene in Aachen beleben.

Weil er bereits seit einigen Jahren in Aachen und der Region als DJ auflegt, weiß er, dass der Hunger nach guten Festivals groß ist. „Wir wollen den Menschen in der Region ein Festival mit familiären Charakter bieten“, sagt er.

Immerhin sei Aachen eine Studentenstadt mit vielen jungen Menschen. Die Idee, ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen, hatten Hövelmann und sein Freund Tobias Holzweiler schon lange. Als bekannt wurde, dass das „Seltsame Verhalten“-Festival in diesem Jahr nicht am Flughafen in Merzbrück stattfindet, nutzten die beiden die Chance. Der Betreiber des Flughafengeländes stimmte sofort zu.

Damit war „Garten Eden“ geboren. In einem komplett verwandelten Hangar, „der tropisch, edenhaft“ und virtuell verzaubert ist, startet das außergewöhnliche Experiment.

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