"Fridays for Future"-Demos auch an Karfreitag: Rund 2000 Teilnehmer

Rund 2000 Menschen dabei : Karfreitag wird in NRW für Klimaschutz demonstriert

Trotz des Feiertags und der Osterferien haben mehr als 2000 Schüler und Studenten von „Fridays for Future“ am Karfreitag für den Klimaschutz demonstriert.

Zu der größten Protestaktion in Köln kamen rund 800 Aktivisten, wie Samuel Krämer von der Veranstalterseite am Freitag mitteilte. Dort trafen die streikenden Schüler mit Klimaaktivisten der „Extinction Rebellion“-Bewegung zu einem Schweigemarsch durch die Innenstadt zusammen. Am stillen Feiertag Karfreitag wollten sie so auf die schwindenden Fischbestände in den Meeren aufmerksam machen, wie es hieß.

Auch in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen demonstrierten junge Klimaschützer. In Düsseldorf versammelten sich rund 300 Schüler vor dem Landtag zu einer Mahnwache und einem Picknick unter dem Motto „Klimapolitik ist Friedenspolitik“, hieß es von den Organisatoren. Darüber hinaus gingen „Fridays for Future“-Gruppen in Bochum (90), Bottrop (100), Dortmund (450), Essen (200), Bielefeld (130) und Mönchengladbach (70) auf die Straße. Landesweit kamen den Informationen zufolge mehr als 2100 Demonstranten zusammen - etwas weniger als noch vor einer Woche.

„Fridays for Future“ setzt sich für den Klimaschutz ein. Seit Wochen versammeln sich Schüler und auch Studenten am Freitag zu Demonstrationen und schwänzen dafür die Schule. Die Kernforderungen: ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese „dreckigen“ Energieträger, mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

(dpa)
Mehr von Aachener Zeitung