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Forschungszentrum Jülich beteiligt: Freiwillige für Fußgänger-Experiment gesucht

Forschungszentrum Jülich beteiligt : Freiwillige für Fußgänger-Experiment gesucht

Mithilfe von 1.500 Fußgängern soll in Düsseldorf die Dynamik von großen Menschenansammlungen erforscht werden. Auch das Forschungszentrum Jülich ist beteiligt. Es werden noch Freiwillige gesucht.

Das Forschungszentrum Jülich und weitere Projektpartner suchen für ein wissenschaftliches Experiment rund 1500 Freiwillige. Mit ihrer Hilfe sollen die Bewegungsmuster von Fußgängern in großen Menschenmengen untersucht werden. Das Experiment findet an vier Tagen vom 8. bis 11. Oktober in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle statt.

Während der Experimente halten sich die Teilnehmer unter anderem auf einem simulierten Bahnsteig auf oder proben das Ein- und Aussteigen an Zugtüren. Die Wege jeder einzelnen Person werden erhoben, so dass Abstände und Kontaktdauern der Personen bestimmt werden können.

Ziel der Wissenschaftler ist es, zu ermitteln, wie sich bei Großveranstaltungen oder zu Stoßzeiten die Sicherheit an überfüllten Bahnhöfen verbessern lässt. Außerdem ist auch die Verringerung der Ansteckungsgefahr in dichten Menschenmengen mit Hinsicht auf die Coronavirus-Pandemie relevant.

Neben der koordinierenden Bergischen Universität Wuppertal sind das Forschungszentrum Jülich, die Ruhr-Universität Bochum sowie die D.LIVE beteiligt.

Auch Betreiber unterschiedlicher Verkehrsinfrastrukturen, Sicherheitsdienste, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sind eingebunden. Das soll dazu beitragen, dass die erarbeiteten Lösungen und Konzepte praxisnah und anwendbar sind.

Gefördert wird das Projekt mit dem Namen CroMa (Crowd-Management in Verkehrsinfrastrukturen) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

(red)