Bis zu 17 Grad am Wochenende: Föhn bläst Wärme in die Region

Bis zu 17 Grad am Wochenende : Föhn bläst Wärme in die Region

Die Menschen in der Region können sich am Wochenende weiter über frühlingshaftes Wetter freuen. Temperaturen bis zu 17 Grad locken bis einschließlich Montag ins Freie und geben einen ersten Vorgeschmack auf das Winterende.

Grund für das ungewöhnlich milde Wetter mit viel Sonne ist laut Meteorologin Ines Wiegand ein „Mini-Föhn“.

„Der Effekt des warmen Fallwindes, den wir von den Alpen kennen, tritt diesmal auch an den nördlichen Rändern unserer Mittelgebirge im Sauer- und Siegerland und in der Eifel auf“, sagte die Expertin am Freitag. So kommen das Ruhrgebiet und die Rheinschiene in den Genuss milder Temperaturen. Noch dazu bietet sich eine gute Fernsicht.

Die Seite Huertgenwaldwetter berichtet, am Samstag werde es mehr oder weniger sonnig oder wolkenlos von 7:50 Uhr bis kurz vor 18 Uhr. Es bliebe trocken und mild mit Werten um 11 Grad im Brackvenn. Sonst oft 12 oder 13 Grad rund um Simmerath, Lammersdorf und Roetgen. Am Rursee und in Heimbach reicht es für 15 Grad.

Auch im Hohen Venn lädt das traumhafte Wetter bei sonnigen 12 Grad zu einem ausgedehnten Spaziergang ein. In der Städteregion und dem Kreis Heinsberg werden noch höhere Werte von bis zu 16 Grad erwartet. Das Gleiche gilt für den Kreis Düren und Jülich.

Obwohl es für Mitte Februar deutlich zu warm ist - das Monatsmittel liegt bei zwei bis drei Grad - werden keine Rekorde geknackt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Demnach wurde jeweils im Februar der Jahre 1960 und 1990 schon einmal die 20-Grad-Marke erreicht. Stimmen noch ältere Aufzeichnungen, war es im Februar 1900 sogar 22,5 Grad warm. Normal sei das alles aber nicht, wie die Wetterexperten betonen. „Es ist schließlich immer noch Winter.“

Trotzdem hält sich der Vorfrühling mit seinem Hochdruckgebiet bis mindestens Dienstag, so die Voraussagen. Dann kommen von Westen her Wolken heran, die auch mal Regen ausschütten. Er kühlt die Luft ab. Mittwoch wird es nur noch sieben bis zehn Grad - auch das ist aber noch immer untypisch für die ersten Wochen eines Jahres.

(dpa/red)
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