Aachen: Flüchtende entlang der A44 mit Wärmebildkamera erwischt

Aachen : Flüchtende entlang der A44 mit Wärmebildkamera erwischt

In der Nacht ist die Leitstelle der Bundespolizei Aachen über verdächtige Beobachtungen eines Campers am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch informiert worden. Eine Personengruppe war zu Fuß entlang der Autobahn A44 in Richtung Belgien unterwegs.

Da der Verdacht von Schleusung entlang der Deutsch-Belgischen Grenze bestand, wurde sofort eine Fahndung mit mehreren Streifen, der Bundespolizei, der belgischen Behörden und der Landespolizei eingeleitet. Nach kurzem Sichtkontakt zu der Gruppe am Ratplatz Lichtenbusch wurde sofort die Verfolgung im Dunkeln aufgenommen.

Da sich im angrenzenden Waldstück Richtung Grüne Eiche die Verfolgung schwer gestaltete, wurde ein Hubschrauber der Bundespolizei angefordert. Dieser unterstützte die Suche nach den flüchtigen Personen. Durch Einsatz der Wärmebildkamera konnten zwei von ihnen im Wald gestellt werden. Es handelte sich um zwei Iraner, die bereits im Mai 2018 von Beamten der Bundespolizei Aachen aus einem Lastwagen mit aufgeschlitzter Plane in Fahrtrichtung Belgien gestellt werden konnten.

Sie hatten damals versucht, mit dem Lkw über Belgien in Richtung Großbritannien zu gelangen. Beide sind bereits in Skandinavien als Asylbewerber bekannt und in Norddeutschland polizeilich in Erscheinung getreten.

Sie wurden wegen der erneuten ausländerrechtlichen Verstöße angezeigt und an das zuständige Ausländeramt in Neumünster weitergeleitet.

(red/pol)
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