Köln/Leverkusen: Fliegerbomben-Suche: A1 schon einen Tag früher wieder frei

Köln/Leverkusen: Fliegerbomben-Suche: A1 schon einen Tag früher wieder frei

Gute Nachrichten für Autofahrer in der Region: Die Autobahn A1 bei Köln soll schon einen Tag früher als ursprünglich geplant wieder voll befahrbar sein. Dort hatte die Fahrbahn geöffnet werden müssen, weil eine Fliegerbombe unter der Straßendecke vermutet wurde - der Gegenstand entpuppte sich allerdings als Eisenstange.

Bereits ab Mittwochmorgen um 5 Uhr sollen zwischen Leverkusen-West und Köln-Niehl in Fahrtrichtung Koblenz wieder zwei der drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW am Dienstag mit. Der für ausgehobene, acht Meter tiefe Schacht habe in intensiver Arbeit und unter hohem Personaleinsatz schneller als geplant wieder verfüllt werden.

Ansicht einer Grube. Foto: Bernd Thissen/dpa

In der Nacht zu Donnerstag werden demnach zwischen 22 und 5 Uhr die abschließenden Asphaltarbeiten ausgeführt. In dieser Nacht soll dann nur ein Fahrstreifen frei sein. Zudem ist in der Anschlussstelle Köln-Niehl die Abfahrt auf die Industriestraße gesperrt. Eine Umleitung über das Autobahnkreuz Köln-Nord werde mit Rotem Punkt ausgeschildert. Ab Donnerstagmorgen um 5 Uhr werden alle Fahrstreifen regulär zur Verfügung stehen.

Gesperrte Autobahn A1 bei Köln: Bei Bauarbeiten war acht Meter unter der Fahrbahn ein verdächtiger Gegenstand festgestellt worden, bei dem es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Foto: Bernd Thissen/dpa

Unter der Fahrbahn war bei Sondierungen für Kanalarbeiten ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um einen gefährlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelte, wurde eine genauere Untersuchung eingeleitet. Dafür musste auf der Straßendecke eine 4,5 mal 4,5 Meter große und 8 Meter tiefe Baugrube ausgeschachtet werden. Eine Vollsperrung der A1 zwischen Leverkusen-West und Köln-Niehl war dafür nötig.

(red)
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