Köln/Bielefeld: Flashmobs demonstrieren gegen Schwulenfeindlichkeit

Köln/Bielefeld: Flashmobs demonstrieren gegen Schwulenfeindlichkeit

Hunderte Menschen haben mit Flashmobs in Nordrhein-Westfalen gegen Feindseligkeit gegenüber Homosexuellen (Homophobie) demonstriert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich am Donnerstagabend in Köln und Bielefeld jeweils 200 Menschen.

Sie folgten einem bundesweiten Aufruf des Lesben- und Schwulenverbands Hamburg zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai. Nach Angaben der Veranstalter sollte mit den Aktionen unter anderem die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen gefordert werden.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, hatte im Vorfeld die Diskriminierung von Schwulen und Lesben in vielen Staaten beklagt. „Ich beobachte mit großer Sorge, wie Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden”, sagte der FDP-Politiker.

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