Feuer in Mönchengladbach-Eicken: Feuerwehr löscht Brand in Schreinerei

Großbrand in Mönchengladbach : Feuer zerstört mehr als zehn Betriebe

Bei einem Großbrand ist in Mönchengladbach ein Komplex mit mehr als zehn Betrieben bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Feuerwehr habe ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern können. Ein zunächst gesichertes Fahrradgeschäft wurde am Ende doch noch fast vollständig durch das Feuer zerstört, wie die Feuerwehr mitteilte.

Die Fahrräder konnten aber vorher noch nach draußen gebracht werden.

Zunächst gab es weder Angaben zur Brandursache noch zur Schadenshöhe. Die Brandermittler könnten erst nach den Löscharbeiten ihre Arbeit starten, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr rechnete damit, dass die Löscharbeiten noch den ganzen Donnerstag dauern würden.

Die Flammen waren in dem Gebäudekomplex mit einer Schreinerei und mehr als zehn weiteren Betriebe ausgebrochen. Die Hitzeentwicklung war so stark, dass zehn Anwohner aus umliegenden Gebäuden vorübergehend ihre Wohnungen verlassen mussten: Fensterrahmen aus Kunststoff schmolzen und Scheiben zersprangen. Geparkte Autos gerieten durch die starke Hitze in Brand. An einem Haus glühte die Metallverkleidung. Die Feuerwehr war mit bis zu 140 Kräften im Einsatz.

Das Feuer war in dem Areal ausgebrochen, in dem neben einer Schreinerei auch noch weitere Betriebe untergebracht sind. Foto: dpa/Theo Titz

Ein Abbruchbetrieb riss am Mittwoch bereits Mauern der Brandruine ein, damit die Feuerwehr große Brandnester löschen konnte. Nach Beginn des Einsatzes in den frühen Morgenstunden war das Feuer am Vormittag unter Kontrolle.

Die Feuerwehr hatte Autofahrern während des Einsatzes geraten, den Stadtteil weiträumig zu meiden. Anwohner sollten wegen der starken Rauchentwicklung auch weiterhin Türen und Fenster geschlossen halten, auch wenn keine Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt bestehe. Teilweise war der Qualm den Angaben nach so stark, dass auch die Feuerwehrleute zeitweise zu wenig sahen und sich vorübergehend aus Einsatz-Abschnitten zurückziehen mussten.

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(dpa)