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Köln: FC-Boss erträgt nach OB-Wahlchaos Spott: „Für Stadt entschuldigen”

Köln : FC-Boss erträgt nach OB-Wahlchaos Spott: „Für Stadt entschuldigen”

Nach der verschobenen Oberbürgermeisterwahl in Köln muss der Präsident des heimischen Traditionsclubs, Werner Spinner, viel Spott ertragen. „Wenn ich in Deutschland unterwegs bin, beginne ich jeden Vortrag mit den Worten: Ich bin Kölner, nehmen Sie einen genetischen Defekt an mir wahr?”, sagte der FC-Boss der „Süddeutschen Zeitung” (Freitag).

Kölnern werde unterstellt, nur zu schunkeln und ihre eigene Stadt zu besingen. Er müsse dann von der Uniklinik und den forschenden Unternehmen in der Domstadt berichten, die ihre Waren in alle Welt verkauften, erzählte der 66-Jährige. „Früher musste man sich für den FC entschuldigen, weil der so schlecht war. Heute muss man sich für die Stadt entschuldigen.”

In der viertgrößten Stadt Deutschlands war die eigentlich bereits für Mitte September geplante Oberbürgermeister-Wahl auf diesen Sonntag (18.10.) verschoben worden, weil die Bezirksregierung Köln die Stimmzettel für unzulässig erklärt hatte.

(dpa)