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Regierung: Fast jeder hält sich an Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Regierung : Fast jeder hält sich an Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen hatte laut Verkehrsministerium bereits vor der Einführung des Bußgelds von 150 Euro in NRW eine hohe Akzeptanz.

Mit Bezug auf die Zweckverbände berichtete das Ministerium gegenüber dem Landtag von einer 95-prozentigen „Tragequote“ in Bahnen von 95 Prozent bei hoher Kontrolldichte. Laut dem Verband deutscher Verkehrsunternehmen werde die Maskenpflicht im ÖPNV sogar von 95 bis 97 Prozent eingehalten.

Wie es in dem Bericht an den Verkehrsausschuss weiter heißt, wird die Akzeptanz der Maskenpflicht in den Abendstunden „etwas geringer“. An Bus- und Straßenbahnhaltestellen zögen viele Fahrgäste die Masken erst beim Betreten des Fahrzeugs auf - obwohl es bereits an der Haltestelle vorgeschrieben ist.

Inwieweit sich das Bußgeld von 150 Euro auswirkt, das seit dem 12. August erhoben wird, ist noch nicht klar. Die Verbände nehmen laut Ministerium aber eine „steigende Akzeptanz“ wahr.

Bei einer landesweiten Kontrollaktion waren am vergangen Montag 1707 Verstöße gegen die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr festgestellt worden. „Die Zahl zeigt uns, dass es nötig ist, mit solchen Kontrollen auf die Maskenpflicht hinzuweisen“, hatte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) erklärt. Auch in Zukunft werde es immer wieder Kontrollen in Bussen und Bahnen geben.

(dpa)