Eupen: Eupen Musik Marathon: Fans feiern internationale Stars auf neun Bühnen

Eupen : Eupen Musik Marathon: Fans feiern internationale Stars auf neun Bühnen

Vier Musikbühnen, kulinarische Imbissstände und strahlender Sonnenschein: Der Eupen Musik Marathon ist in die nächste Runde gestartet. Bei bestem Wetter feierten die Besucher in der belgischen Innenstadt am Samstag den ersten Tag des zweitägigen Musikfestivals. Am Sonntag ging es auf neun Bühnen weiter.

Der Eintritt ist, wie schon in den vergangenen vier Jahren, kostenlos. „Das ist benutzerfreundlicher“, sagt Rebecca Bastin von Chudoscnik Sunergia, Veranstalter des Festivals. „Es gibt keine Absperrungen, jeder kann den Musik Marathon besuchen.“

Musikalische Auswahl gab es schon am ersten Tag genug: Die Band „Rednight“ brachte Hardrock-Liebhaber auf ihre Kosten, „La Chiva Gantiva“ sorgten im Stadtpark mit kolumbianischen Trommelsounds für tanzendes Publikum und die Hip-Hop-Kombi „DXTR, Alvaro J und Dizy“ beeindruckten mit Reimen auf deutsch, englisch und französisch vor allem Hip-Hop-Fans.

Aber auch diejenigen, die noch nie mit einer Live-Interpretation von Hip Hop in Berührung kamen, wurden von den Musikern in den Bann gezogen, nachdem diese erst einmal erklärt hatten, wie Hip Hop funktioniert: „Hier spielt sich alles vorne an der Bühne ab. Kommt ein bisschen näher“, lautete die Anleitung der Musiker, der das Publikum prompt nachkam.

Den Hauptact des Abends lieferte die 24-Jährige Coely. Ihre Mischung aus Soul, R`n`B und Rap-Elementen füllte den Platz vor der Bühne in der romantischen Stadtpark-Kulisse mit vielen feiernden Besuchern. „Coely ist Brüssel ein kleiner Star“, verriet Bastin von Chudoscnik Sunergia. „In unserer Region ist sie noch nicht ganz so bekannt“. Nach dem Sonntagabend hat sich das sicher geändert.

Besonders beliebt — gerade auch beim jüngeren Publikum — war die Elektrostage: Abgelegen von der Flaniermeile auf einem Hinterhof spielten wechselnde DJ’s vom Nachmittag bis in die Abendstunden harten, aber tanzbaren Elektro.

Das gefiel nicht nur denen, die schon seit Jahren zum Musik Marathon kommen. Denn auch, wenn er Tradition in Eupen hat, gibt es immer wieder Besucher, die zum ersten Mal hier sind. So wie Alice Spoden aus dem belgischen ST. Vith. Sie und ihre Freunde haben sich extra einen kleinen Bus gemietet, um nach Eupen zu kommen. „Das hat sich gelohnt“, sagte sie. „Schade, dass der Abend nur bis elf Uhr geht“. Aber am Sonntag ging es ja weiter.

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