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Wegen der Corona-Pandemie: Erste Düsseldorfer Karnevalsgesellschaft sagt Session ab

Wegen der Corona-Pandemie : Erste Düsseldorfer Karnevalsgesellschaft sagt Session ab

In der Karnevalshochburg Düsseldorf hat der erste Verein sämtliche Veranstaltungen und die Teilnahme bei einem möglichen Rosenmontagszug abgesagt.

In Anbetracht der Coronavirus-Pandemie sei eine „reibungslose und für alle Beteiligten zufriedenstellende und ohne gesundheitliche Risiken verbundene Session“ nicht durchzuführen, teilte die Karnevalsgesellschaft (KG) Regenbogen am Donnerstag mit.

Am Vortag hatte der Dachverband der Düsseldorfer Karnevalisten noch verkündet, dass man am sogenannten Hoppeditz-Erwachen am 11.11. festhalten wolle. Die Veranstaltung werde aber komplett ohne Alkoholausschank stattfinden. Die Kürung des Prinzenpaars hingegen werde vom November auf den Januar verschoben. Für den Rosenmontag wünschte sich das Comitee Düsseldorfer Carneval klare Vorgaben der Landesregierung.

Auf die will die KG Regenbogen - nach eigenen Angaben mit 560 Mitgliedern einer der drei größten Karnevalsvereine der Stadt - nicht warten. Der schwul-lesbische Karnevalsverein teilte mit, dass er sich sowohl von allen Auftritten zurückziehe, als auch alle Veranstaltungen streiche und nicht am Rosenmontagszug 2021 teilnehmen werde.

„Bis sich Normalität wieder einstellt, müssen wir uns alle weiterhin in Geduld üben. Wir hoffen das Beste und sind uns sicher, dass wir diese Zeit gemeinsam überstehen werden und bald wieder ausgiebig, unbeschwert und ohne gesundheitliches Risiko Karneval feiern“, so der Verein.

(dpa)