Im ersten Halbjahr kaum verändert: Einwohnerzahl von Nordrhein-Westfalen stagniert

Im ersten Halbjahr kaum verändert : Einwohnerzahl von Nordrhein-Westfalen stagniert

Die Einwohnerzahl von Nordrhein-Westfalen hat sich im ersten Halbjahr kaum verändert. Insgesamt lebten Ende Juni 17.929.679 Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Das waren 2972 Bewohner oder 0,02 Prozent weniger als Ende 2018, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte.In der ersten Jahreshälfte 2019 zogen demnach 489.920 Menschen nach Nordrhein-Westfalen, 16.610 mehr als das Land im gleichen Zeitraum verließen. Im gleichen Zeitraum starben aber auch 104.929 Menschen. Damit übertraf die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Geburten um 23.741.

Die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt
Deutschlands ist den Statistikern zufolge nach wie vor Köln mit 1.085.865 Einwohnern. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (620.475), Dortmund (586.563) und Essen (581.980). Kleinste Gemeinde im Lande ist Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4226 Einwohnern.

In der Region bleibt Aachen mit Abstand die Stadt mit den meisten Einwohnern (246.443), gefolgt von Düren (90.618). Eschweiler (56.494) und Stolberg (56.601) landen mit einem nur sehr kleinen Unterschied auf Platz drei und vier. Auf dem letzten Platz liegt die Stadt Heimbach mit 4329 Einwohnern. Davor liegen die Gemeinden Inden (7447) und Titz (8430).

Der Vergleich zum 31. Dezember 2018 fällt in der Region ähnlich klein aus wie in NRW. Im Vergleich zu 2011 ergeben sich jedoch mehr Unterschiede in den Bevölkerungszahlen. So haben beispielsweise Gangelt (9,5 Prozent), Wassenberg (8,9 Prozent) und Inden (7,4 Prozent) massiv an Einwohnern dazugewonnen. Anders sieht es aus in Monschau (-2,5 Prozent) oder Heimbach (-1,5 Prozent). Dort leben zum 30. Juni 2019 weniger Einwohner als im Jahr 2011.

(jas/dpa)
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