Düsseldorf: Einbruchsradar: Klicks werden bald gezählt

Düsseldorf: Einbruchsradar: Klicks werden bald gezählt

Das NRW-Innenministerium arbeitet derzeit daran, die Häufigkeit zählen zu können, mit der der vor einem Jahr im Internet eingerichtete Einbruchsradar genutzt wird. Im Einbruchsradar werden auf einer regionalen Landkarte die Orte markiert, an denen in der Vorwoche eingebrochen wurde.

Derzeit ist die Nutzung dieses Instruments, mit dem die Sicherheitsbehörden die Menschen für Einbrüche in ihrer Umgebung sensibilisieren sollen, nicht messbar. Eine Resonanz wird sich aber wohl auch künftig mit den Klickzahlen nicht bestimmen lassen.

In unserer Region gab es nach Auskunft der Polizeibehörden in Aachen, Düren und Heinsberg bislang keinen Hinweis darauf, dass ein aufmerksamer Bürger speziell nach einem Klick auf den Einbruchsradar den Notruf gewählt hat, um Auffälligkeiten in seiner Umgebung zu melden. Allerdings werde das bei den Anrufern auch nicht abgefragt, hieß es.

Die Aachener haben allerdings feststellen müssen, dass ihr Einbruchsradar durchaus auf Interesse stößt: Als es in zwei Fällen Probleme mit der Darstellung der Karte gab, hätte es Anrufe gegeben, dass etwas nicht stimme, teilte ein Sprecher der Aachener Polizei mit.

(cs)
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