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Mit Kostüm und 2G-Nachweis: Ein besonderer Karnevalsbeginn

Mit Kostüm und 2G-Nachweis : Ein besonderer Karnevalsbeginn

Wer dieses Jahr endlich wieder Karneval feiern will, braucht neben dem passenden Kostüm auch einen Corona-Impfnachweis. Aber nicht überall gelten dieselben Regeln. Außerdem wurde die Schutzverordnung verändert.

Am Donnerstag um 11.11 Uhr beginnt in NRW die fünfte Jahreszeit. Nachdem im vergangenen Jahr wegen Corona fast alles ausgefallen ist, soll dieses Jahr wieder gefeiert werden. Allerdings hat sich die Pandemiesituation in den vergangenen Wochen wieder zugespitzt. Was müssen Karnevalsfans in den kommenden Tagen beachten?

Welche Regeln gelten im Freien?

In Köln gilt zu Karnevalsbeginn in zwei Zonen die 2G-Regel. Wer in der Altstadt oder im Zülpicher Viertel in den abgesperrten Bereichen mitfeiern möchte, muss entweder geimpft oder genesen sein. Die Regelung gilt von Donnerstag um 8 Uhr bis Sonntag um 8 Uhr. „Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen und der Situation auf den Intensivstationen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, begründet Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) den Schritt.

Wer darf in den Kneipen feiern?

Auch an Karnevalsveranstaltungen in den Innenräumen dürfen in Köln nur immunisierte Personen teilnehmen: Feiernde müssen vor dem Eintritt einen Impf- oder Genesenen-Ausweis vorweisen. Sollten sich Menschen ohne 2G-Nachweis in einer Kneipe tummeln, drohen dem Betreiber Konsequenzen bis hin zur zeitweisen Schließung des Betriebs.

Gibt es Ausnahmen von der 2G-Regel?

Kinder bis zum Alter von sechs Jahren sind von den Beschränkungen ausgenommen. Die Sechs- bis Zwölfjährigen können unter Vorlage eines PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt) oder eines Coronavirus-Schnelltests (maximal sechs Stunden alt) bei den Veranstaltungen dabei sein. Dies gilt auch für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Wie steht es um die Maskenpflicht bei Veranstaltungen?

Das Land NRW hat kurz vor dem Start der Karnevalssession am 11.11. die Coronaschutz-Verordnung verändert und erlaubt nun unter anderem ausdrücklich Schunkeln ohne Maske. In der seit Mittwoch gültigen Verordnung heißt es, dass man auf eine Maske bei „Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen in Innenräumen“ verzichten kann. Voraussetzung für den Zutritt ist aber die 3Gplus-Regel (Geimpft, genesen, PCR-Test oder tagesaktueller Schnelltest).

Wie sieht es im Rest von Nordrhein-Westfalen aus?

In Düsseldorf gilt am Donnerstag für das „Hoppeditz-Erwachen“ auf dem Rathausplatz und bei der anschließenden Feier im Henkelsaal ebenfalls die 2G-Regel. Bei der Karnevalsparty in der Duisburger Innenstadt, die am Samstag stattfindet, gilt ebenfalls die 2G-Regel. Andernorts ist es nicht ganz so streng: In Essen müssen sich die Besucher beim „Hoppeditz-Erwachen“ an die 3G-Regel halten. Auch für die Prinzenproklamation des Festausschusses des Dortmunder Karnevals wurde eine 3G-Regel beschlossen.

(dpa)