Düsseldorfer Rheinbad: Maßnahmen spielen sich ein

Security weiter vor Ort : Maßnahmen im Rheinbad spielen sich ein

Nachdem das Düsseldorfer Rheinbad zum dritten Mal wegen Tumulten geräumt wurde, griff die Stadt durch. Seit einer knappen Woche muss man zum Beispiel seinen Ausweis an der Kasse zeigen. Laut den Bäderbetrieben hat sich das bereits eingespielt.

Knapp eine Woche nach der Einführung von Ausweiskontrollen im Düsseldorfer Rheinbad hat sich die Maßnahme laut einer Sprecherin der Bäderbetriebe eingespielt. „Die Gäste sind aufgeschlossen“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Auch die bereits seit mehr als einer Woche laufende Videoüberwachung sowie die Anwesenheit von Security-Kräften und das Verteilen von Armbändern an alle Badegäste hätten bisher keine größere Kritik hervorgerufen.

Auch am Wochenende sollte nach Angaben der Bäderbetriebe Security auf dem Gelände anwesend sein. Vor den Türen des Freibads seien auch Mitarbeiter des Ordnungsamts im Einsatz, hatte eine Sprecherin im Vorfeld erklärt. Der Polizei wurden am Freitag und Samstag nach eigenen Angaben keine Vorfälle im Rheinbad gemeldet.

Das Rheinbad war am Freitag vergangener Woche nach Tumulten geräumt worden - zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen. In einer Pressekonferenz hatte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Montag ein Maßnahmenpaket erläutert, zu dem neben der Videoüberwachung und Security auch eine Ausweiskontrolle und Armbänder für jeden Gast gehören.

(dpa)
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