Aachen/Düren: Dürener Mordfall: DNA-Gutachten belastet Geschwister

Aachen/Düren: Dürener Mordfall: DNA-Gutachten belastet Geschwister

Im Fall des wegen Mordes an einer 79-jährigen Rentnerin angeklagten Geschwisterpaares Anton P. (45) und Lydia G. (48) aus Düren wurde am Mittwoch das DNA-Gutachten von einen Sachverständigen der Kölner Rechtsmedizin vorgelegt. Dass P. die Tat begangen hat gilt demnach als wahrscheinlich. Letzte Klarheit fehlt jedoch.

<p class="x_MsoNormal"> Der Biochemiker Prof. Peter Schneider berichtete vor dem Aachener Schwurgericht von einer „hohen Wahrscheinlichkeit“, dass die an der Hand und am Handgelenk der Toten gefundenen DNA-Spuren von dem Angeklagten P. stammen. Auf Nachfrage der Verteidiger musste der Gutachter allerdings eine „bloße Wahrscheinlichkeit“ einräumen. Mit der üblichen Sicherheit, die ansonsten bei DNA-Vergleichen zu finden sei, könne hier nicht gearbeitet werden, da es sich unter anderem um sogenannte Mischspuren handele.

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