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Diebe hinterlassen hohen Schaden an Bahnstrecke Aachen - Köln

Bundespolizei sucht Zeugen : Diebe verursachen großen Schaden an Bahnstrecke

Diebe haben auf der Bahnstrecke zwischen Aachen und Köln bei Langerwehe insgesamt rund 320 Meter Kupferseile gestohlen und damit den Bahnverkehr beeinträchtigt. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen.

Die Bundespolizei wurde am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr von der Leitstelle der Deutschen Bahn AG über die technische Störung auf der Strecke zwischen Aachen und Köln informiert. Eine Streife wurde in dem Teilstück zwischen Düren und Langerwehe bei der Ortschaft Obergeich auch fündig: Unbekannte Diebe haben dort auf einer Länge von etwa 160 Metern auf beiden Seiten der Bahnstrecke die Mastankerseile entfernt. Insgesamt handelt es sich also um rund 320 Meter Kupferseil, das aufgrund der Beschaffung und des Gewichts nur mit einem „Kleintransporter oder Kleinlastkraftwagen“ vom Tatort entfernt werden konnte, wie die Bundespolizei berichtet.

Die Tatzeit kann auf den Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen um 10 Uhr eingegrenzt werden. Bei der Entfernung der Mastankerseile und den anschließenden Betriebsstörungen sowie anschließenden Reparaturarbeiten ist ein geschätzter Sachschaden von einem höheren fünfstelligen Betrag auszugehen.

Die Bundespolizei Aachen ermittelt jetzt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie des Diebstahls und bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat in der Tatzeit einen Transporter oder ähnliches an der B264 zwischen D’horn und Jüngersdorf bei der Ortschaft Obergeich in der Nähe der Bahngleise und des angrenzenden Feldweges stehen sehen? Und wer hat verdächtige Personen in diesem Bereich arbeiten sehen?

 Das Feld am Tatort der Bahnstrecke.
Das Feld am Tatort der Bahnstrecke. Foto: Bundespolizei

In einem gleich ähnlichen Fall ermittelt die Bundespolizei in Köln. Hier wurde auf gleicher Strecke auf Höhe dem Stellwerk in Dorffeld auch Mastankerseile in einer Länge von 140 Metern entwendet. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um die gleichen Täter handelt.

Sachdienliche Angaben, die beide Fälle betreffen, können unter der kostenfreien Hotline der Bundespolizei: 0800/6888000 oder jeder anderen Polizeidienststelle gemacht werden.

(red/pol)