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Diebe, die eine Kirche beklauten, entschuldigen sich mittels Brief

Ungewöhnliche Beichte : Kirchendiebe entschuldigen sich in Brief bei Gemeinde

Unbekannte Kirchen-Einbrecher haben in Dormagen ihre Beute zurückgebracht und sich in einem anonymen Brief an die Gemeinde entschuldigt.

Wie die Polizei mitteilte, waren vergangene Woche über Nacht ein großer Kerzenständer und ein Kreuzweg-Bild verschwunden. Beides lag jetzt - sorgfältig verpackt - wieder an der Kirche. Dazu der Brief, in dem die Täter - laut Polizei „lesbar zerknirscht“ - um Vergebung für ihren schweren Fehler bitten, „der unter dem erheblichen Einfluss von Alkohol geschehen sein soll“. Die Polizei bot den Tätern an, sich auch bei ihr persönlich zu „bekennen“ - was in einem späteren Strafverfahren Berücksichtigung finden würde.

Ein ähnlicher Fall geschah auch in Mülheim. Ein Mann hat in Mülheim/Ruhr ein Fahrrad zur Polizei gebracht, das er Ende März in Dinslaken gestohlen hatte. „Sein Gewissen ließe ihn nicht mehr ruhig schlafen, so argumentierte der 31-jährige Mülheimer, deshalb wollte er sich stellen und die Polizei bitten, das Fahrrad dem rechtmäßigen Eigentümer wieder zurück zu geben“, teilte die Behörde am Dienstag mit. Da der Diebstahl damals nicht angezeigt wurde, sucht die Polizei nun nach dem Besitzer.

 Der Dieb brachte das gestohlene Fahrrad zur Polizei.
Der Dieb brachte das gestohlene Fahrrad zur Polizei. Foto: Polizei
(dpa)